Tag 1 - Göteborg - Sunne
   


Göteborg begrüßt uns pünktlich um 9.00 Uhr mit Nieselregen. Es ist ein trüber Empfang. Der Zollbeamte winkt uns, nach einem kritischen Blick auf unsere vertrauenswürdigen Gesichter, ohne Kontrolle weiter.

Nun geht es erst einmal so schnell wie möglich raus aus Göteborg. Der Nieselregen geht in leichten Schneefall über. Das Thermometer zeigt +1Grad. Wir sind immer wieder erstaunt darüber, wie gut man aus den schwedischen Städten kommt. Keine Staus oder sonstige Verzögerungen.

Nach und nach wird die Gegend winterlich. Im nördlichen Dalsland haben wir durchgängig geschlossene Schneedecke. Dabei dachten wir bei unserer Planung erst ab Dalarna auf Schnee zu treffen.

Wir lassen uns Zeit und machen unseren ersten Schneespaziergang. Die Straßen sind frei und wir müssen uns nicht beeilen.

Unsere erste Unterkunft finden wir gegen 14.00 Uhr in Sunne.

Sunne liegt in der schwedischen Provinz Värmland. Der Ort liegt am See Fryken an der Engstelle zwischen den beiden Seen Mellan Fryken und Övre Fryken.

Sunne ist ein Touristenort in dem unter anderem viel Wert auf den Wintersport gelegt wird. Es gibt dort Europas modernste Skilanglaufstation.

Der Campingplatz Swecamp Kolsnäs präsentiert sich ausgesprochen ordentlich und sauber. Ein Campingplatz auf dem man sicherlich sehr gut Urlaub machen kann, wenn man viel Unterhaltung sucht. Besonders im Sommer wird hier unglaublich viel geboten. Bowlingbahn, Wasserrutsche, Restaurants u.v.m.

An der Rezeption des Campingplatzes hängt ein Zettel auf schwedisch, auf dem steht, dass man sich für die Buchung einer Stuga bei einer nahe gelegenen Tankstelle melden soll. Der Tankstellenbetreiber händigt uns ohne größere Formalitäten den Schlüssel für die Stuga aus, kassiert die Miete für eine Nacht und teilt uns mit, dass wir diesen Schlüssel am nächsten Morgen in den Postkasten des Campingplatzes hinterlassen sollen. So unkompliziert kommt man zu seiner Übernachtungsmöglichkeit.

Die Stuga ist klein aber sauber und verfügt über eine kleine Küche und die obligatorischen Doppelbetten.

Leider liegt der Campingplatz direkt an der relativ stark befahrenen E45. So dass man von dort aus die schwedische Ruhe etwas vermisst. Kein Problem, unsere Reise geht früh am nächsten morgen weiter.

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